Nach dem Willen der FDP in Planegg sollen künftig alle Bürger Verwaltungsakte einsehen dürfen, auch ohne berechtigtes Interesse. Ausgenommen sind freilich Unterlagen, die vertraulich sind, etwa Daten über Mitarbeiter oder Details von Ausschreibungen. Planeggs Rathaus-Geschäftsführer Stefan Schaudig berichtete jetzt im Hauptausschuss, welche Erfahrungen andere Kommunen mit einer Informationsfreiheitssatzung gemacht haben. Im Kreis München haben Grasbrunn, Pullach und Ottobrunn eine solche Satzung verabschiedet. Die Resonanz der Bürger sei bislang jedoch eher gering, sagte Schaudig. In Grasbrunn gab es seit Juni 2009 zehn Anfragen, in den übrigen beiden Gemeinden noch keine.
Nach ausgiebiger Diskussion einigte sich der Ausschuss darauf, zunächst einen Satzungsentwurf ausarbeiten zu lassen. Liegt dieser vor, will der Ausschuss das Thema nochmals beraten.
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